Eine erfreuliche große Zahl unserer Mitglieder, aber auch Gäste wollten bei dem traditionellen dänischen Event „NYTÅRSFROKOST“ dabei sein. Diesmal abgehalten im Schutzhaus am Neugebäude in 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 289.
Wir durften den neuen Vizepräsidenten von PaN, Herrn Prof. Mag. Dr. Hermann Mückler, mit Gattin begrüßen. PaN wird einige Aktivitäten zum Nutzen der bilateralen Gesellschaften setzen und die Zusammenarbeit fördern.
Weitere Gäste: Herr Botschafter Dr. Max Pammer, geschäftsführender Vizepräsident der Österreichisch-Slowakischen Gesellschaft, mit Gattin, sowie von der Österreichisch-Portugiesischen Gesellschaft die Präsidentin Frau Gerlinde Weingärtner und den Generalsekretär Herrn Álvaro Blom Pinheiro Chagas, ebenfalls mit Gattin.
Damit wurde unter Beweis gestellt, dass die Zusammenarbeit und die Freundschaft unter den bilateralen Freundschaftsgesellschaften einen immer größeren Stellenwert bekommt, der auch gepflegt wird.
Nytårsfrokost startete – wie üblich – mit einem ”sildebord“, einem Heringsbuffet (dänischer Hering in verschiedenen Marinaden). Danach waren Rotkraut, Kartoffeln und der typisch dänische Schweinsbraten – ribbensteg – sowie gebackener Fisch mit Remoulade am Buffet zu finden. Den Abschluss bildete ein geschmackvolles Käsebuffet.
Dazwischen lasen Vizepräsident Peter Halvorsen und Präsident Haberhauer Auszüge aus der Neujahrsansprache Ihrer Majestät Königin Margrethe II von Dänemark vor.
Ein Anliegen unseres Präsidenten ist es, diesen Artikel von „orf.at“ allen Leserinnen und Lesern der Homepage zur Kenntnis zu bringen:
Österreich weniger kinderfreundlich
Die Österreicher sehen ihr Land immer weniger kinderfreundlich. Österreich landete bei einer repräsentativen Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg unter zehn Länder nur an viertletzter Stelle.
31 Prozent der Bürger (2010: 39 Prozent) nehmen demnach Österreich als kinderfreundlich wahr. In Dänemark halten dagegen 90 von 100 Personen ihr Land für kinderfreundlich, hieß es in einer Aussendung der Stiftung.
Dänemark in allen Bereichen top
11.000 Europäer ab 14 Jahren wurden in zehn Ländern für die Studie befragt. Das dänische Ergebnis überrascht Ulrich Reinhardt, den wissenschaftlichen Leiter der Stiftung, nicht: „Egal, ob man sich den Anteil von berufstätigen Frauen, die Quote von weiblichen Führungskräften, die Anzahl von Krippenplätzen oder die Möglichkeit, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, anschaut – überall liegt Dänemark deutlich über dem europäischen Durchschnitt.“ Den zweiten Platz des Rankings belegte Spanien, das immerhin von der Hälfte seiner Bürger als kinderfreundlich eingeschätzt wird. In Deutschland ist nur jeder siebente mit der Kinderfreundlichkeit in der Gesellschaft zufrieden. Unzufriedenheit in Wien besonders groß
In Österreich zeige sich vor allem ein Gefälle zwischen Wien und dem Rest des Landes, so Reinhardt. In der Hauptstadt ist nur jeder Fünfte mit der Kinderfreundlichkeit zufrieden. Ebenso gering ist die Einschätzung bei Universitätsabsolventen, und auch das Alter der Befragten wirkt sich tendenziell negativ auf die Zufriedenheit aus. „Für Österreicher ist die Kinderfreundlichkeit im Alltag besonders wichtig. Diese beginnt mit einer Infrastruktur, die nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern ausgerichtet ist, und einer Arbeitswelt, die die Vereinbarung von Beruf und Familie zulässt“, betonte Reinhardt. Ebenso sei aber auch jeder einzelne Bürger gefordert, mehr Toleranz und Respekt aufzubringen.
„Kinderlärm ist unsere Zukunftsmusik“
Bei Kinderfreundlichkeit geht es nach Auffassung von Reinhardt nicht allein um mehr Kindergartenplätze, Ganztagsschulen und staatliche finanzielle Förderung für Familien. „Kinderfreundlichkeit im Alltag umfasst auch Kleinigkeiten, von der Wurstscheibe beim Fleischer bis zum Nachbarn, der sich nicht gleich beschwert, wenn es nebenan einmal lauter zugeht“, sagte Reinhardt. Der Wissenschaftler mahnte angesichts niedriger Geburtenraten mehr Toleranz und Respekt ein: „Kinderlärm ist tatsächlich unsere Zukunftsmusik.“ Außerdem sprach er sich für eine Infrastruktur aus, die stärker auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern eingeht, sowie eine Arbeitswelt, welche die Vereinbarung von Beruf und Familie zulässt. Damit begründete Reinhardt das Erfolgsmodell Dänemark. Neben dem hohen Emanzipationsgrad sei dort auch der hohe Stellenwert von Familien und deren gesellschaftliche Anerkennung ausschlaggebend für das kinderfreundliche Selbstbild.
Events in Payerbach
Durch den Besuch des Hørsholm Kor in Payerbach entstanden gute Kontakte mit einigen Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Folge davon war eine Einladung zur Eröffnung einer EU Bibliothek und dem Stützunkt „EU-direkt“ in Payerbach.
Anwesend waren unter anderem Bürgermeister Eduard Rettenbacher, EU-Gemeinderat Michael Eder, Persönlichkeiten des Landes NÖ und der österreichischen EU-Vertretungen, sowie Frau Mag. Barbara Schwarz, Landesrätin für Bildung, Familie, Soziales und EU-Fragen. Frau Mag. Schwarz eröffnete schlussendlich die dritte Informationsstelle für EU-Fragen in NÖ. Der Leiter des „Europe Direct“-Informationszentrums des Landes Niederösterreich, Dr. Wolfgang Traußnig, hofft auf eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgern.