Nachlese 2019

 

Mai 2019

 

Ich wurdre in die Neue Mittelschule Langenlois eingeladen um den Schülern ein wenig über die Geschichte der „Wiener Kinder“ und über Dänemark zu erzählen.

Der Direktor, Herr OSR Mag. Erich Broidl, hat mit einigen Mitgliedern seines Lehrkörpers ein Austauschprojekt mit dänischen Schulen laufen. Mittels Power Point konnte ich den zum Großteil sehr interessierten Schülerinnen und Schülern über die „Abenteuer“ solch einer Zugfahrt, aber auch über die Zustände nach den beiden Kriegen veranschaulichen.

Für den Empfang der Schülerinnen und Schüler der Højbo Friskole aus Føllenslev bei Kalundborg bekam ich eine Ehreneinladung. Im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Langenlois, Herrn Harald Leopold, wurden die Gäste sowie die Familien die die dänischen Schülerinnen und Schüler privat zu sich eingeladen haben, herzlich begrüßt. OSR Mag Broidl hielt die Begrüßungsrede und ich durfte in der Folge sowohl die Worte des Herrn Direktors als auch des Bürgermeisters in die dänische Sprache übersetzen.

Erste Kontakte wurden geknüpft und die jungen Menschen kamen sehr rasch ins Gespräch. Englisch wurde als die verbindende Sprache gefunden. Für alle Eltern, Schülern und Gäste, so wurde mir nach einer Woche berichtet, war es eine sehr erlebnisreiche und unvergessliche Zeit.

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Im Sinne der Fortführung von Kooperationsveranstaltungen mit weiteren Gesellschaften, die Mitglied im Dachverband PaN (Partner aller Nationen) sind, ist die mit der Österreichisch-Griechische Gesellschaft gemeinsam gestaltete Veranstaltung zu sehen. Unter dem Titel „Andersen meets Andersen“ fanden sich Mitglieder und Freunde beider Gesellschaften im Kaisersaal der Klaviergalerie ein. Einerseits wurde des beinahe in Vergessenheit geratenen dänischen Komponisten Carl Joachim Andersen gedacht, der am 29. April 1847 in Kopenhagen geboren und am 7. Mai 1909 in Bagsværd (DK) verstorben ist. Er war Flötist, Dirigent und Komponist. Begleitet von Anastasios Strikos, dem Präsidenten der Österreichisch-Griechischen Gesellschaft, spielte die Flötistin Gabriella Csikhon einige Werke von Carl Joachim Andersen. Diese Veranstaltung war  präzise zum „172sten“ Geburtstag des Musikers angesetzt. Herr Dr. Johannes Beck-Mannagetta las zwischen den Musikstücken einige Geschichten aus den Reiseberichten von Hans Christian Andersen, die er während seiner Reisen durch Griechenland schrieb. Eine große Freude für beide Veranstalter war die Anwesenheit von Frau Greet Machek, die als PaN Vorstandsmitglied unsere Veranstaltung beehrte.

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Die diesjährige Autobusfahrt wurde zum Teil als Ergänzung zum Besuch der Fossilienwelt organisiert, der ein Teil des Programms der Autobusfahrt im Mai 2018 war. So fuhren wir nach Eggenburg ins Krahuletzmuseum. Eingangs wurde uns ein wenig über die Entstehung dieses Museums und über das Leben von Johann Krahuletz (* 3. November 1848 in Eggenburg; † 11. Dezember 1928 ebenda) erzählt.

Anschließend durften wir bei sehr interessanten Führungen viel über geologogische und archäologische Gegebenheiten der Urgeschichte erfahren.

 

Beide Personen die unsere Gruppe führten, waren in ihrem jeweiligen Fachgebiet sehr versiert und zeigten uns an Hand der ausgestellten Exponate viel Sehenswertes. Die allgemeine Meinung beim Verlassen des Museums war, dass man hier einen ganzen Tag verbringen könnte.

Sodann fuhren wir Richtung Rosenburg, wo wir beim Landgasthaus Mann bereits erwartet und herzlich empfangen wurden. Die Damen und Herren im Service bewiesen ihr Können indem die ganze Gruppe innerhalb einer Stunde bedient wurde, ohne dass jemand zur Eile genötigt wurde.

 

Unsere Fahrt ging dann weiter ins Waldviertel nach Zwettl.

 

 

 

Hier war eine Führung in der Privatbrauerei Zwettl angemeldet.

Die Brauerei befindet sich in der fünften Generation in der Familie Schwarz.

Auf Grund behördlicher Bestimmungen war es nicht mehr gestattet, direkt an die Produktionsstätten zu gelangen.

Doch mittels Videopräsentationen und hinter großen Glasfenstern bekam man doch einen sehr guten Eindruck über die Arbeit in dieser Brauerei. Wir erfuhren unter anderem, dass mit mehr als 90 Prozent der Rohstoffe (Gerste und Hopfen) aus der Region gebraut wird.

Sehr aufschlussreich und informativ zeigte man die einzelnen Stufen der Bierbrauerei.

So wurde über die Weiterentwicklung der Brauerei erzählt und dass im Jahre 2003 die Brauerei Zwettl die Bierwerkstatt Weitra von der ebenfalls traditionsreichen Braufamilie Pöpperl, mit der bereits seit 1999 eine Kooperation bestand, übernahm.

 

Die Privatbrauerei Zwettl ist Mitglied der Interessensgemeinschaften „Die Freien Brauer“ sowie der heimischen „Culturbrauer“. Im Zuge dieser Führung erfuhren wir auch, dass für den Betrieb der vollautomatischen Abfüllanlage nur 5 Mitarbeiter erforderlich sind.

Schlussendlich wurde allen Teilnehmern im Braustüberl die Möglichkeit geboten, verschieden Produkte der Brauerei zu kosten. Dazu gab es ein eigens für die Führungen gebackenes „Brauweckerl“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       März 2019

 

 

 

Da wir unter unseren Mitgliedern und Freunden viele Fischliebhaber wissen, haben wir eine Verkostung dänischer Fische in unser Programm genommen. Herr Wilhelm, der ein Fischgeschäft betreibt und überwiegend dänischen Fisch zum Verkauf anbietet, war dafür der ideale Partner. 

 

So konnten wir an einem Nachmittag in diesem Geschäft viele Köstlichkeiten probieren. Großen Wert haben wir natürlich darauf gelegt, dass uns Fisch angeboten wurde, der in dänischem Gewässer gefangen wurde.

Natürlich bildeten wir uns ein, dass der anders schmeckt. Ist aber sicher nicht ganz realistisch.

Wie auch immer, es war ein sehr netter Nachmittag, bei dem wir auch Gäste der peruanischen Gesellschaft begrüßen durften.

Ein Austausch zwischen den Gesellschaften, die unter der Schirmherrschaft von PaN (Partner aller Nationen) stehen findet ja immer wieder statt.

Die Österreichisch-Dänische Gesellschaft betreibt diesen Austausch doch sehr rege.

So haben und werden wir im Jahr 2019 insgesamt mit drei anderen Gesellschaften kooperative Veranstaltungen anbieten. 

 

Zurück zur Veranstaltung „Dänischer Fisch“. Zur Begrüßung wurde allen Teilnehmern ein Hering gratis angeboten - so zum Einstimmen auf „fischiges“. Gebackenen Kabeljau mit Erdäpfelsalat, Fischbällchen (fiskeboller) und einiges mehr aus dem Angebot des Hauses durften wir uns in der Folge bestellen und genießen. Damit die Fische bei diesen Speisen gut „schwimmen“ können, waren auch verschiedene Getränke zu erhalten. 

 

 

Februar 2019

 

 

In den Räumlichkeiten der Gesellschaft für Außenpolitik und Vereinte Nationen – ÖGAVN fand vor einigen Tagen eine sehr aufschlussreiche Veranstaltung statt. Für, an Dänemark interessierten Personen, beinahe ein Pflichttermin. Exzellenz Frau Botschafterin Dr. Maria Rotheiser-Scotti, derzeit österreichische Botschafterin in Dänemark, brachte in bewährt charmanter Weise einige Facts über Dänemark vor. In der anschließenden Fragestunde konnte Frau Dr. Rotheiser-Scotti viele, sowohl politische, als auch wirtschaftliche Fragen, Dänemark betreffend, souverän beantworten. Abschließend ließ sie das Auditorium wissen, dass es eine schöne Aufgabe sei, Österreich in Dänemark vertreten zu dürfen.   

 

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Beinahe könnte man schreiben „Alle Jahre wieder“ rollt die Grippewelle durch Wien. Kann nur allen wünschen, davon verschont zu bleiben, oder geblieben zu sein. Leider hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, durch diesen Grippevirus ans Bett gebunden zu sein.

Dies hatte zur Folge, dass ich bei unserer Veranstaltung „Mongolen meets Wikinger“ nicht anwesend sein konnte. Doch darf ich hier meinen Vorstandsmitgliedern, allen voran der Frau Vizepräsidentin Christine Reichling und der Schriftführerin Frau Elisabeth Olsen, wie auch den Vertretern der Österreichisch-Mongolischen Gesellschaft – Herrn Präsident wHR Franz Greif und geschäftsführenden Vizepräsidenten Herrn Peter Stummer - für die sehr gute Abwicklung dieses Abends danken. Selbstverständlich sei allen anderen Vorstandsmitgliedern, die hier mitgeholfen haben, ebenfalls zu danken.

Ein Dank gebührt auch der Gattin des Präsidenten, Frau Greif, die eine typisch mongolische Suppe vorbereitete. So wurde mir erzählt, dass diese und auch alle anderen Spezialitäten am Buffet sehr gut angenommen wurden.  Die geschichtlichen Schilderungen über die „Mongolen auf Wüstenschiffen und den wellenreitenden Wikingern“ war sehr aufschlussreich. Leider gab es in diesen Räumlichkeiten keinen Beamer; dadurch konnten keine Bilder gezeigt werden. Dieser hätte die „trockene“ Geschichte beider Völker den Gästen etwas besser näherbringen können. Doch soll dies der sehr gelungenen Veranstaltung keinen Abbruch tun. Es war wieder ein kleiner Schritt in der PaN Gemeinschaft zur besseren Verständigung der Völker und deren unterschiedlichen Geschichte.

 

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  Jänner 2019

 

Man darf ruhig behaupten, es kann für die Freunde und Mitglieder unserer Gesellschaft kein neues Jahr ohne

Nytårsfrokost – Neujahrsbrunch

 

- beginnen. So geschah es im Jänner, dass wir wieder zu dieser Veranstaltung einladen durften. Zahlreiche Mitglieder und Freunde ließen sich nicht lange bitten und folgten dieser Einladung.

 

 

Vielen ist bereits seit Jahren bewusst, was hier geboten wird. Nicht nur, dass es die ungezwungene Möglichkeit zum Plaudern und Gedankenaustausch gibt, gab es auch heuer wieder ein tolles Angebot am Buffet. Die verschiedensten Variationen an Fischgerichten und anderen Köstlichkeiten waren hier vorbereitet.  

Einige brave Helferinnen haben dafür gesorgt, dass der Pfarrsaal entsprechend hergerichtet war und dass sich alle in einem sehr schönen Ambiente wohl fühlen konnten. Zusätzlich zu den dänischen Fahnen waren auf den Tischen Servietten mit Dannebrog-Motiv (= dänische Fahne) aufgelegt. Anhand der Speise– und Getränkekarten konnten sich alle schon darauf einrichten, womit sie sich den Gaumenfreuden hingeben können.

Als nach einer kurzen Begrüßung, in die auch eine größere Gruppe an Mitgliedern der Portugiesischen Gesellschaft und der Vizepräsident der Mongolischen Gesellschaft eingeschlossen waren, und einigen Wünschen für das neue Jahr die Worte „das Buffet ist eröffnet“ fielen, gab es kein langes Halten mehr auf den Sitzen. Rasch bildete sich eine Menschenschlange am Buffet.

Der Unterschied zum Buffet aus dem Jahre 2018 war nur, dass es dieses Mal nicht aus Dänemark kam, sondern wieder von Präsident Haberhauer - wie in den Jahren davor - „fabriziert“ wurde. Die original dänischen Heringe aus Hitshals in verschiedenen Dressings, die man Gott sei Dank in Wien bekommen kann, wurden gekauft. Alle anderen Speisen wurden mit Lebensmitteln aus Wien/Österreich, jedoch nach dänischen Rezepten zu geschmackvollen Variationen zubereitet.

Natürlich erfüllt es mit großem Stolz, wenn man nach stundenlanger Arbeit bei der Zubereitung für das Buffet am Ende der Veranstaltung feststellen darf, dass kaum etwas übergeblieben ist.

Unbedingt zu erwähnen ist jedoch, dass ohne dem tüchtigen Damenquartett, wie am Bild zu erkennen ist, weder der Getränkeverkauf, noch all die „Service“-Arbeiten zu meistern gewesen wären. Ein besonderer Dank an dieser Stelle für diese sehr wichtige und hilfreiche Arbeit. Getrost darf behauptet werden, dass das neue Jahr und damit der Veranstaltungsreigen unserer Gesellschaft einen sehr guten Start hingelegt hat.

 

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