Nachlese 2017

Dezember 2017

 

Hørsholm Kor

Zum ersten Mal in der Geschichte des Internationalen Adventsingens im Wiener Rathaus konnte ein dänischer Chor präsentiert werden. Nach dem Auftritt wurde dem Chorleiter Klaus Munk Nielsen für den gesamten Chor eine Urkunde überreicht, in der sich die Stadt Wien für diesen Auftritt offiziell bedankt.

Am nächsten Tag ging es nach Dürnstein, wo gemeinsam mit dem Chor „Euphorico" aus Paudorf im Barocksaal des Stifts ein Advent-Benefizkonzert geboten wurde.

 

Vorweihnachtliches Beisammensein

in den Räumen der Österreichisch-Portugiesischen Gesellschaft

Selbstgebackenes und Wienerbrød konnten gekostet werden. Das Wienerbrød wurde für uns von Leif Heitmann (Cafe Leif, 1090 Wien) frisch gebacken. Dazu gab es nach einem dänischen Rezept einen sehr guten Gløgg. Neben schöner weihnachtlicher Flötenmusik erklangen dänische und österreichische Weihnachtslieder. Dazwischen wurden sowohl heitere als auch besinnliche Texte vorgelesen.

 

 

 November 2017

 

 

„Ganslessen"

Am Tag des heiligen Martin, also zu „Martini" - gleichzeitig auch Faschingsbeginn in Österreich – haben sich zahlreiche Mitglieder und Gäste im „Hofbräu zum Rathaus" zum Ganslessen getroffen. Zur Einleitung dieses Abends wurde unter anderem eine dänische „Anleitung" zum Braten des Gansls vorgetragen. In Dänemark wird aber an diesem Tag, dem „Mortensaften", Ente gegessen und die Gans dann eher zu Weihnachten. 

WIE MACHT MAN EINE ENTE?

Schritt 1: Kauf die Ente

Schritt 2: Telefoniere zur Mutter

Schritt 3: Mach wie die Mutter sagt

Schritt 4: Iss die Ente

Schritt 5: Vergiss wie man eine Ente macht

Es darf gesagt werden, dass uns hier wirklich vorzügliches und geschmacklich gutes Essen aufgetischt wurde. Die Portionen waren reichlich und so musste niemand hungrig nach Hause gehen.

 

Konzertabend

Es darf berichtet werden, dass es wieder einmal gelungen ist, einen wirklich klassischen und niveauvollen Konzertabend zu präsentieren. Amalie Elmark aus Dänemark und Judith Valerie Engel aus Österreich präsentierten klassische Musik in ausgezeichneter Präzision. Den ersten Teil dieses Abends, bis zur Pause spielte Judith Valerie Engel alleine am Klavier. Danach spielten die beiden jungen Damen gemeinsam, wobei Amalie Elmark ihr großartiges Können zeigte. Am Ende dieses fulminanten Konzerts konnten die beiden Musikerinnen viel Lob entgegennehmen. Es ist für einen Veranstalter jedes Mal eine große Erleichterung, wenn das Publikum vor dem Verlassen des Konzertsaals erklärt, dass das Niveau der von der Österreichisch-Dänische Gesellschaft angebotenen Konzerte ein sehr hohes sei.

 

 

 

Oktober 2017

 

Unter dem Titel „Gesellschaften vor den Vorhang" werden alljährlich Gesellschaften für besondere Leistungen oder Projekte geehrt und deren Arbeiten vorgestellt. In diesem Jahr waren es die Litauische, die Australische und die Peruanische Gesellschaft. Die Dachorganisation aller Gesellschaften - PaN - unterstützt diese präsentierten Arbeiten entsprechend.

Aufgrund von Umstrukturierungen beim Österreichischen Bundesheer wurde das Streitkräfteführungskommando anders organisiert und es gibt nun das „Kommando Landstreitkräfte". Der am 25. Oktober 2013 unterzeichnete Partnerschaftsvertrag zwischen PaN und dem Streitkräfte-Führun gskommando wurde neu formuliert und am 4. Oktober 2017 unterzeichnet.

 

Nach der Führung in Kaiserbrunn NÖ, wo Kaiser Franz Josef am 21.4.1870 den Spatenstich für die Erste Wiener Hochquellenwasserleitung vornehmen ließ, boten wir nun eine Führung im Wasserturm in Favoriten an. Neben unseren Mitgliedern haben auch Mitglieder der Österreichisch-Peruanischen Gesellschaft (unter Führung der Präsidentin Frau Mag.a Luisa DIETRICH-ORTEGA) einen sehr interessanten Nachmittag erlebten. Herr Futterknecht, ein sehr kundiger Mitarbeiter der MA 31 (Wiener Wasser) erklärte die Funktion dieses Wasserspeichers und machte verständlich, wie die Haushalte mit diesem kostbaren „Nass", welches weltweit eines der besten Trinkwasserqualitäten aufweist, versorgt wurden.

 

Unter dem Titel „SKANDINA–WIEN" luden zwei Musiker, zu einem besonderen Konzert ins „Haus Hofmannsthal" ein. Beide Musiker verbindet eine besondere Liebe zu den skandinavischen Ländern. In diesem gemeinsamen Programm stellten sie Werke skandinavischer und österreichischer Komponisten gegenüber und zeigten dabei Verbindungen und Gemeinsamkeiten auf. Peter Hudler war unter anderem als Solocellist des Tromsø Kammerorkesters in Norwegen engagiert und spielte Kammermusik als Cellist bei „Danisch Chamber Players". Er arbeitete auch als Pädagoge im dänischen Talenteprogramm.

Die Österreichisch-Dänische Gesellschaft konnte dieses Konzert mit einem kleinen Beitrag unterstützen. Dies aus dem Grund, da wir bereits seit einiger Zeit versuchen, entweder durch Konzerte oder durch kleine finanzielle Unterstützungen Talente beider Länder zu fördern.

 

Auf Wunsch unserer Mitglieder gab es eine Führung durch das Burgtheater. Frau Mayer führte uns durch die Räume dieses ehrwürdigen Gebäudes und wir erfuhren Wissenswertes über diese Haus. Das Burgtheater gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist nach der Comédie-Française das zweitälteste europäische sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater. Gemessen nach Zahl der Mitarbeiter und Budget ist es das „reichste und größte Repertoiretheater der Welt". Es wurde am 14. Oktober 1888 mit Grillparzers Esther und Schillers Wallensteins Lager eröffnet, entworfen von Gottfried Semper (Grundriss) und Karl Freiherr von Hasenauer (Fassade), die bereits das Kaiserforum in Wien gemeinsam geplant hatten, in den Formen der italienischen .Hochrenaissance Gustav Klimt schuf gemeinsam mit seinem Bruder Ernst Klimt und mit Franz Matsch 1886–1888 die Deckengemälde in den beiden Stiegenhäusern. Natürlich hörten wir bei dieser Führung auch Namen wie Paula Wessely, Attila Hörbiger, Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger, sowie Cornelius Obonya, die alle hier an „der Burg" wirkten. Die Arbeit auf der Bühne bei den Vorbereitungen für die Abendvorstellungen wurden erklärt. Nun können wir behaupten, auf der Bühne des Burgtheaters gestanden zu haben.

 

  

September 2017

 

 

 Seine Exzellenz Botschafter Dr. Peter Brezovszky beendete seine Dienstzeit in Dänemark und bedankte sich mit einem Brief für diese Zeit.

 

Der Dank für die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit während seiner Zeit in Dänemark darf aber auch von unserer Seite an Herrn Botschafter Dr. Brezovszky gerichtet werden.

  

Ihm wird nun Exzellenz Frau Dr. Maria Rotheiser-Scotti als Repräsentantin Österreichs im Königreich Dänemark nachfolgen. 

Die Österreichisch-Dänische Gesellschaft wünscht auf diesem Weg viel Glück und Erfolg für diese Aufgabe. 

 

 

 

Die reibungslose und großartige Zusammenarbeit mit der Dänisch-Österreichischen Gesellschaft in Kopenhagen beim großen Musikfest in Ballerup im August hatte einen sehr großen Anteil daran, dass die Volkstanzgruppe aus Althöflein noch immer von dieser Tournee schwärmt.

Die Präsidentin Frau Hanne Bruun und ihr Mann kamen zu Arbeitsgesprächen nach Wien. Bei diesen Gesprächen ging es um die weitere Zusammenarbeit, vor allem darum, Aktivitäten für den September 2019 zu planen.

Danach waren Frau und Herr Bruun nach Althöflein eingeladen. Ein dänisch geschmückter Saal und sogar dänisches Buffet mit frikadeller, dansk leverpostej und Hering war vorbereitet. Präs. Haberhauer konnte bei dieser Gelegenheit sowohl den Tänzerinnen und Tänzern, deren Leitung Frau Claudia Nemec und ihrem Mann Harald, als auch dem Ehepaar Bruun für die gute Zusammenarbeit und das großartige Gelingen der Reise als auch der Auftritte in Dänemark sehr herzlich danken. 

 

Eine gut vorbereitete Lis Iro erwartete uns bei der Pestsäule am Graben in der Wiener Innenstadt zum zweiten Teil der Führung „Wien und die Dänen im 19ten Jahrhundert". 

Nach der großen Begeisterung über die erste Führung im April dieses Jahres wurde diese Führung organisiert. Sehr viel erfuhren wir auch dieses Mal wieder von Lis - über die Geschichte der Wienerstadt und an welchen Orten Dänen ihre Spuren hinterließen. 

Beendet wurde dieser „geschichtlichen Spaziergang" in einem Innenstadtlokal, wo uns noch ausführliche, aber auch belustigende Geschichten erzählt wurden.

 

 August 2017

 

Es ist gelungen, eine Volkstanzgruppe aus dem Weinviertel nach Dänemark zum internationalen „BALLERUP MUSIKFEST 2017 zu bringen.

 

Zu diesem alle zwei Jahre stattfindenden Fest kamen heuer Musikgruppen aus 8 verschiedenen Ländern.

Das MUSIKFEST wurde heuer zum sechsten Mal organisiert.

Direkt nach dem Einzug der Fahnenparade, den Eröffnungsreden und der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt, Herrn Jesper Würtzen, waren es die Volkstänzer „STODLTAUNZA ALTHÖFLEIN" die dieses Fest musikalisch eröffnen durften.

Bei insgesamt acht Auftritten in drei Tagen zeigten die Damen und Herren ihr Können. Ich durfte die Gruppe begleiten und in dänischer Sprache vorstellen. Bei der Festmesse konnte die österreichische Volkstanzgruppe mit der Gruppe „FOLKEDANS BALLERUP" diesen Gottesdienst musikalisch beschließen.

 

Nach drei sehr anstrengenden Tagen gab es noch etwas Sightseeing. Bei einer Autobusfahrt wurden die Schlösser Frederiksborg, Fredensborg und Kronborg besucht. Den Abschluss bildete ein besonderes Abendessen in Gilleleje im Restaurant „Far til 4" - ein beliebter Treffpunkt sowohl für die Dänisch-Österreichische Gesellschaft als auch für unsere Österreichisch-Dänische Gesellschaft. Ein großartiges „Havnebuffet" war vorbereitet.

 

Als Dank an die Wirtsleute und für die Gäste des Lokals brachte die Volkstanzgruppe noch einige Tanzeinlagen am Strand im Schein der untergehenden Sonne. 

Ein besonderer Dank geht an das Ehepaar BRUUN, das im Namen der Dänisch-Österreichischen Gesellschaft die Volkstänzer betreute und damit einen großen Beitrag zum klaglosen und erfolgreichen Verlauf der Tournee beigetragen hat.

 

 

 

Juni 2017

 

Heuriger

Bei strahlendem Sonnenschein und viel guter Laune fanden sich einige unserer Mitglieder in Stammersdorf ein um einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Über das eine oder andere Erlebnis wurde erzählt, das gute Buffet und der berühmte Wiener Wein trugen zu einem sehr gelungenen Nachmittag vor der Urlaubszeit bei.

Natürlich hörten wir auch die eine oder andere interessante Geschichte, die einige von uns als Kinder in Dänemark erleben durften. Es ist immer schön zu hören, welch bleibenden Eindruck diese Zeit auf uns „Wiener Kinder" machte. Es gab aber  auch genug anderen Gesprächsstoff.

Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, solche Nachmittage immer wieder einmal einzuplanen. Gerne wird dieser Wunsch bei der nächsten Vorstandssitzung berücksichtigt werden.

 

 

Konzert

Als ein musikalisches Gipfeltreffen wurde das Konzert des derzeit besten dänischen Mädchenchores, des St. Jørgens Pigekor und des Wiener Jugendchores, einer der besten in Wien, angekündigt.

Gäbe es weitere Superlativen die dieses Konzert beschreiben könnten, wären diese allemal angebracht. Die jungen Damen des dänischen Chores hatten am Abend dieses Konzerts bereits einen sehr langen Tag hinter sich.

Um 04:00 Uhr hieß es „Abfahrt" von Åbenraa, nahe der dänisch-deutschen Grenze. Knapp nach 17:00 Uhr kam der Zug pünktlich in Wien an. Nun hieß es rasch ins Hotel, Check in, umkleiden und auf zum Pfarrsaal in der Wirerstrasse, wo das Konzert stattfand. Der Wiener Jugendchor war bereits eifrig am

Einsingen, als unsere dänischen Gäste eintrafen. Dieses „Aufwärmen" der Stimmen erledigten die jungen Damen recht rasch und so konnte das Konzert beginnen. Es ist ohne Übertreibung zu bemerken, dass hier choristische Höchstleistung von beiden Chören geboten wurde. Trotz den an diesem Tag sehr hohen Temperaturen und der trockenen Luft im Saal wurde das sehr zahlreich erschienene Publikum mit sehr schönem Stimmenklang verwöhnt. Ein beinahe nicht enden wollender Applaus dankte den Sängerinnen und Sängern für diese Leistung.

Am Tag nach dem Konzert bekamen die dänischen Gäste die Gelegenheit noch ein wenig die schöne Wienerstadt zu besichtigen. Dabei hatten alle das Verlangen, natürlich auch in der Stadt selbst die schönen Stimmen erklingen zu lassen. So wurde in der Kirche am Hof ein Lied zum Besten gegeben. Unter der Michaelerkuppel gab es dann ein kurzes Gratiskonzert für die Wiener und die Touristen. Die jungen Sängerinnen waren sichtlich „happy" über diesen „Kurzauftritt" und bekamen auch hier sehr viel Applaus.

Zur Stärkung ging es noch in den 12-Apostelkeller, wo „Wiener Schnitzel" serviert wurden. Hier fand auch die offizielle Verabschiedung, mit Dankesworten von beiden Seiten statt. Um 15:42 Uhr hieß es am Wiener Hauptbahnhof schon wieder Abschied von Wien zu nehmen. Der Zug bekam grünes Licht und weiter ging die Chorreise nach Budapest. Dort nehmen die Sängerinnen an einem großen Chorfestival teil. Mit den besten Wünschen für die Auftritte bei diesem Festival wurden unsere Gäste verabschiedet.

 

 

Pressemitteilung der Botschaft und ständigen Vertretung Dänemarks in Wien vom 30.06.2017

Einweihung von Wiens erster diplomatischer Fahrradabstellanlage

 

Die dänische Botschafterin Liselotte Plesner weihte am 30. Juni 2017 Wiens erste diplomatische Fahrradabstellanlage im Beisein des Generalsekretär des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres, Michael Linhart, des Botschafters aus Spanien und diversen Fahrrad-Organisationen ein.

 

Die Botschaft und Ständige Vertretung Dänemarks in Wien möchte mit diesem Schritt dazu beitragen, dass mehr Aufmerksamkeit auf das Fahrrad als alltägliches und nachhaltiges Transportmittel gelenkt wird. Deshalb wurde auch einer der beiden Diplomaten-PKW-Parkplätze für die offizielle Diplomaten-Fahrradabstellanlage aufgegeben.

 

„Die Umwelt fordert nachhaltige Lösungen, die unsere Städte lebenswerter machen, und das Fahrrad ist ein nachhaltiges Transportmittel, das im täglichen Straßenverkehr als gesunde Alternative, auch für Diplomaten, zur Verfügung steht.

 

In Dänemark ist es für Viele gang und gäbe, dass man – wenn es Sinn macht - zur Arbeit radelt. In Kopenhagen radeln über 60 % der Einwohner zur Arbeit, und es freut mich, dass das Fahrrad auch in Wien zunehmende Bedeutung gewinnt, wozu auch wir mit dieser Diplomaten-Fahrradabstellanlage beitragen möchten" so Botschafterin Liselotte Plesner.

 

Auf unserer Facebook-Seite gibt es weitere Bilder von der heutigen Veranstaltung:

 

www.facebook.com/daenischebotschaftinoesterreich Fahrrad-Fakten aus Dänemark

 

* Es gibt mehr Fahrräder als Autos in Kopenhagen.

 

* 99 % der Bevölkerung lernen Fahrradfahren, bevor sie 10 Jahre alt sind.

 

* Etwa 56 % aller Kopenhagener fahren mit dem Rad jeden Tag oder mehrmals pro Woche zur Arbeit.

 

* Mehr als 63 % der Parlamentsabgeordneten fahren mit dem Rad zur Arbeit.

 

* Im Durchschnitt fahren die Kopenhagener am Tag insgesamt 1,27 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad!

 

* Das Fahrradfahren regt die Gesundheit an: Die Hauptstadtregion Dänemarks schätzt, dass eine Million Krankenstandstage weniger anfallen, weil die Einwohner der Region so eifrige Radfahrer sind.

 

* Kopenhagen will bis zum Jahr 2025 die erste CO2-neutrale Hauptstadt der Welt sein. In dem Zusammenhang ist das Radfahren eine wichtige Klimaschutzmaßnahme. In der dänischen Hauptstadt ersparen die RadfahrerInnen jährlich dem Klima mindestens 110.000 Tonnen CO2!

 

* Gesamt haben die Radwege in Kopenhagen eine Länge von über 454 Kilometern.

 

Weitere Informationen über die dänische Fahrradkultur gibt es hier nachzulesen: http://www.cycling-embassy.dk/facts-about-cycling-in-denmark/statistics/ http://www.visitdenmark.de/de/daenemark/natur/radfahren-daenemark http://denmark.dk/de/green-living-de/danische-fahrradkultur/die-kopenhagener-lieben-ihre-fahrrader/

 

 

Mai 2017

 

Konzert

Wenn Yoko und Jörgen Fog aufspielen, sind einige unserer Mitglieder natürlich unter den Zuhörern zu finden. Wie alle Jahre im Mai findet in der Sala terena der Stiftskaserne ein Kammermusikabend statt. Heuer waren außer Yoko und Jörgen Fog auch noch Albena Danailova und Robert Bauerstatter mit dabei. Mit Werken von Joseph Haydn, Ferdinand Ries und Johannes Brahms wurde das Publikum wieder großartig verwöhnt.

 

Busfahrt ins Bundesgestüt Piber

Nach einem netten Empfang im Hof des Schlosses begrüßte uns Herr Sascha Koszednar, Marketing- und Tourismusleiter.

Der Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule Herr Mag. Erwin Klissenbauer kam ebenfalls zur Begrüßung und erzählte über das Schloss, dessen Geschichte und die Kontakte zu Prinzessin Benedikte zu Dänemark (Schwester von Königin Margrethe II.) in Deutschland. Die Prinzessin züchtet nicht Lipizzaner, sondern Pferde der Rasse „dänisches Warmblut". Ihre Tochter Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Nichte von Königin Margrethe II.) ist eine sehr erfolgreiche Dressurreiterin und reitet ausschließlich die eigenen Pferde. Eine ganz große Seltenheit im Reitsport. Für die Verdienste um den Reitsport wurden Prinzessin Benedikte und ihrer Tochter Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg im Juni 2016 mit dem „Prix de l'Ecole d'Equitation Espagnole de Vienne" ausgezeichnet. Der Ehrenpreis wurde von der Generaldirektorin Frau Mag. Elisabeth Gürtler überreicht. 

Der stellvertretenden Gestütsmeister, Herr Alexander Welle, führte durch das Gestüt - einen besseren Führer hätten wir nicht bekommen können. Wir bekamen Auskunft über die Arbeit im Gestüt und danach ging es zu den wichtigsten Persönlichkeiten des Tages, zu den Pferden.

In einem großen Freigehege waren die sehr zutraulichen und neugierigen Stuten untergebracht.

Im sogenannten Laufstall stehen die Muttertiere mit ihren ca. zwei Monate alten Fohlen, die immer wieder liegen und stets die Nähe der Mutterstute suchen.

Im Stall der Hengste ist auch der älteste Hengst (38 Jahre) des Bundesgestüts untergebracht. 

Nach einer Stärkung im angrenzenden Restaurant konnten wir noch an einer Kutschenfahrt teilnehmen.

 

 

Die alljährliche „Nordische Filmwoche" 

welche seit einigen Jahren unter dem Namen „NORDIALE" in der Volkshochschule Wiener Urania abgehalten wird, war auch heuer wieder sehr erfolgreich.

Das Motto dieses Filmfestivals lautete dieses Mal „Nordische Gefühle!" Es wurden Filme aus den Skandinavischen und Baltischen Ländern gezeigt, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Am letzten Tag dieser Veranstaltungsreihe wurde noch zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Eleonore Gudmundsson, Lektorin für Isländisch an der Universität Wien, Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Abteilung Skandinavistik, moderierte diese Diskussion. Bei dieser sollte dem Publikum nordische Lebensart verständlicher gemacht werden. Unter anderem sollte das Wort „HYGGE" näher definiert werden. Man kam jedoch zur Erkenntnis, dass dieses Wort nicht wirklich zu übersetzen sei und man das „leben" muss. Auch in den anderen nordischen und baltischen Ländern gäbe es ein ähnliches Wort, das mit „Hygge" gleichzusetzen ist. Resümee dieser Veranstaltung: "Der Norden Europas ist lebenswerter als viele annehmen."

 

Internationales Konzert junger Stimmen

Unsere Gesellschaft war Gastgeber und so wurden 20 junge dänische Damen in Wien herzlich willkommen geheißen. Die Mädchen des „RIBE DOMKIRKENS PIGECHOR" gastierten für ein Konzert in Wien. Zusammen mit dem „KINDERCHOR KREMS" organisierte die Gesellschaft einen musikalischen Nachmittag. Zahlreiche Eltern der Kinder, Mitglieder unserer Gesellschaft, sowie weitere Gäste fanden sich in der „Yamaha Concert Hall" ein. 

Nach dem gemeinsamen Einzug zur Bühne eröffnete der Kinderchor Krems unter Leitung von Hannes Fromhund dieses Konzert. „I am from Austria" war das Auftrittslied und nachdem sie den „Donauwalzer" gesungen hatten präsentierten die jungen Sängerinnen und Sänger noch ein Lied in ausgezeichnetem Dänisch! Die Mädchen des Ribe Domkirkens Pigechors unter der musikalischen Leitung von Lotte Bille Glæsel eröffneten ihr Konzert mit einem dänischen Kanon, mit dem Titel „Solen står op" – „Die Sonne geht auf". Es folgten noch einige dänische Weisen. Danach wurden geistliche Werke, dänische Volkslieder, ein afrikanisches Lied und ein Spiritual folgten. Zum Abschluss des Konzerts sangen beide Chöre noch einmal das dänische Lied, welches der Kinderchor Krems einstudiert hatte.

 

April 2017

 

Führung unter dem Titel „Wien und die Dänen im 19ten Jahrhundert"

Unglaublich, mit welchem Wissen uns Lis Iro, staatlich geprüfte Fremdenführerin und Mitglied unserer Gesellschaft, durch die Stadt führte und uns über die Verbindungen zu verschiedenen dänischen Persönlichkeiten die im 19ten Jahrhundert in Wien weilten und wirkten erzählte. Sei es über die Verbindung zum Judentum und den Dänen in Wien, sei es die Geschichte über Constanze Mozart und van Nissen, oder Verschiedenes über Hans Christian Andersen . Auszüge aus Schriften, Geschichten über diverse Porträtmalereien, ergänzten diese Führung.

Dem einstimmigen Wunsch, eine solche Führung noch einmal zu organisieren, wurde bereits nachgegeben. Lis Iro hat sich dazu bereit erklärt; voraussichtlicher Termin im September 2017.

 

MÄRZ 2017

Vortrag

 

Präsident Franz Haberhauer hat in Payerbach, Payerbacherhof über die landschaftlichen Schönheiten Dänemarks referiert.

Diese Veranstaltung fand großen Anklang und hat ihre Wurzeln in der seit Mai 2015 bestehenden partnerschaftlichen Freundschaft zwischen der Marktgemeinde Payerbach und der Österreichisch-Dänischen Gesellschaft.

 

 

  

Führung

Frau Mag. Rauscher, Kunsthistorikerin und Obfrau des Kulturvereins Simmering empfing eine große Zahl an interessierten Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft beim Schloss Neugebäude.

 

Frau Mag. Rauscher war sehr kompetent und bewies ein umfangreiches Wissen über Geschichte und Entstehung des Schlosses.

Sehr ausführlich und oft ins Detail gehend gestaltete sich die Führung immer spannender und interessanter. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Säulen bei der Gloriette in Schönbrunn vom Schloss Neugebäude stammen. Maria Theresia, die Schloss Neugebäude als Geschenk bekam, war nicht wirklich sehr daran interessiert und nahm von hier viel nach Schönbrunn mit. Abschließend wurde uns noch die Architektur der Gärten vor Augen geführt, und auch die Pferde- und Reitställe gezeigt.

 

FEBRUAR 2017

Konzert

Unter dem Motto „Junge Künstler" gelang es, ein Konzert besonderen Art anzubieten. 

 

Die jungen Musiker Julian WALDER mit seiner Violine und Lukas STERNATH am Flügel (15 und 16 Jahre alt) brachten mit ihrem Programm das Publikum zu ungeahnten Begeisterungsstürmen, die am Ende des Konzerts in „Standing Ovations" mündeten. Bei dieser Präsentation konnte man wirklich von mehr als hochklassig sprechen. 

 

Den Müttern der beiden Musiker, Fr. Sternath und Fr. Walder-Gstrein, ist es zu verdanken, dass die beiden jungen und sehr begabten Herren vor einem voll besetzten Konzertsaal (Kaisersaal) musizieren konnten. 

 

Diesen Konzertabend kann man als "RIESENERFOLG!" bezeichnen.

 

 

Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten Heuer verzichten BotschafterInnen wieder auf die Limousine um eine umweltfreundliche Botschaft zu senden Die dänische Botschafterin, Liselotte Plesner, ist die letzten drei Jahre auf ihrem rot-weißen Dienstfahrrad zum Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten hingefahren. Dieses Jahr ist es mit Schnee und Matsch nicht besonders Fahrrad freundlich gewesen. Trotzdem ist ihr Ehemann, Nicolai Plesner, zusammen mit dem Botschafter aus Großbritannien mit Fahrrad angekommen, während die dänische Botschafterin in Begleitung mit den BotschafterInnen aus Schweden und Spanien zu Fuß hingegangen sind.

Botschafterin Liselotte Plesner: "Jeder von uns kann dazu beitragen, unsere Städte besser und lebenswerter zu machen. Radfahren ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch schnell und gesund. Ich fahre Rad wenn es sinnvoll ist – dieses Jahr war es schwierig, aber indem mein Mann zum Empfang beim Bundespräsidenten mit dem Botschaftsrad hingefahren ist, konnte ich genauso gut mit dem Rad in die Botschaft zurückfahren. Die Überraschung von der Polizei als ich bei der Ehrengarde entlang fuhr und die Sympathie von der Ansammlung war ein gutes Erlebnis. Es war schön zu Fuß anzukommen und mit Rad nach Hause zu fahren."

 

Auf unserer Facebook-Seite gibt es weitere Bilder von der heutigen Veranstaltung: www.facebook.com/daenischebotschaftinoesterreich

 

Fahrrad-Fakten aus Dänemark In Dänemark ist es gang und gäbe mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Schule zu fahren. • Es gibt mehr Fahrräder als Autos in Kopenhagen. • 99 % der Bevölkerung lernt Fahrradfahren, bevor sie 10 Jahre alt sind. • Etwa 56 % aller Kopenhagener fahren mit dem Rad jeden Tag oder mehrmals pro Woche

 

zur Arbeit. • Mehr als 63 % der Parlamentsabgeordneten fahren mit dem Rad zur Arbeit. • Im Durchschnitt fahren die Kopenhagener am Tag insgesamt 1,27 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad! • Das Fahrradfahren regt die Gesundheit an: Die Hauptstadtregion Dänemarks schätzt, dass eine Million Krankentage weniger zu Buche schlagen, weil die Einwohner der Region so gewissenhafte Radfahrer sind. • Kopenhagen will bis zum Jahr 2025 die erste CO2-neutrale Hauptstadt der Welt sein. In dem Zusammenhang ist das Radfahren eine wichtige Klimaschutzmaßnahme. In der dänischen Hauptstadt ersparen die RadfahrerInnen jährlich dem Klima mindestens 110.000 Tonnen CO2! • Es gibt über 454 Kilometer Fahrradwege in Kopenhagen. Weitere Informationen über die dänische Fahrradkultur gibt es hier nachzulesen: http://www.cycling-embassy.dk/facts-about-cycling-in-denmark/statistics/ http://www.visitdenmark.de/de/daenemark/natur/radfahren-daenemarkhttp://denmark.dk/de/green-living-de/danische-fahrradkultur/die-kopenhagener-lieben-ihre-fahrrader/

 

 

 

JÄNNER 2017

Nytårsfrokost

 

in den Räumlichkeiten der Österreichisch-Portugiesischen Gesellschaft

 

Viele Mitglieder und Gäste konnte Präs. Haberhauer bei dieser ersten Veranstaltung im neuen Jahr begrüßen. Nach den Worten „Das Buffet ist eröffnet" begann der „Run" aufs dieses. Natürlich fanden zuerst die original dänischen Speisen aus Hirtshals sehr großen Anklang. Man darf davon ausgehen, dass alles sehr gut gemundet hat und niemand hungrig nach Hause gehen musste. Damit ist der Jahresauftakt sicher als sehr gelungen zu bezeichnen.